Piano transportieren lassen oder selbst machen: die ehrliche Rechnung
Die Überlegung ist verständlich: Ein Transporter für einen Tag, vier Freunde, ein paar Gurte aus dem Baumarkt, fertig. Rechnen wir das durch.
Auf der Kostenseite stehen die Miete für ein Fahrzeug mit ausreichender Ladehöhe, Kilometer und Sprit, Gurte, Decken und eventuell ein Rodel. Dazu kommt der Tag, den die Helfer investieren, und die Gegenleistung dafür.
Auf der Risikoseite steht das Instrument selbst. Ein gebrauchtes Piano liegt im niedrigen vierstelligen Bereich, eine gebrochene Rolle, eine gestauchte Mechanik oder ein Sturz auf der letzten Stufe kostet schnell mehr als der gesamte Transport. Dazu kommen Schäden am Haus: eine Kerbe im Türstock, Druckstellen im Parkett, eine Schramme im Stiegenhaus.
Und auf der Haftungsseite steht: niemand. Die Haushaltsversicherung der Helfer greift bei solchen Tätigkeiten in aller Regel nicht, der Fahrzeugvermieter versichert das Fahrzeug, nicht die Ladung.
Ein Piano transportieren wir ab 380 €, einen Flügel ab 680 €, mit Team, Ausrüstung und Versicherung.