Konzertflügel transportieren: die Länge ist das Thema
Bei einem Konzertflügel denken alle zuerst an das Gewicht. Über 500 Kilogramm sind es meist, bei den großen Modellen deutlich mehr. In der Praxis ist aber die Länge der kritische Wert. Ein Instrument von zweieinhalb Metern lässt sich in einem Stiegenhaus nicht drehen, und ein Podest, das für ein Piano reicht, ist hier schlicht zu kurz.
Deshalb prüfen wir vor jedem Konzertflügeltransport die Geometrie des Weges, nicht nur die Tragfähigkeit. Wie lang ist das Podest, wie hoch die Decke im Stiegenhaus, wie breit die Türöffnung bei ausgehängtem Türblatt, welche Innenmaße hat der Lastenaufzug. Aus diesen Zahlen ergibt sich, ob der Weg funktioniert oder ob wir über Bühnentore, Anlieferrampen oder einen Kran sprechen.
Der zweite Unterschied ist der Zeitrahmen. Konzertinstrumente bewegen sich fast immer im Takt eines Spielplans: Anlieferung vor der Probe, Abtransport nach der Aufführung. Das Zeitfenster steht meist auf die Viertelstunde fest, und daran richtet sich die gesamte Planung aus.
Ein Flügel transportieren wir ab 680 €, bei Konzertinstrumenten kalkulieren wir nach Länge, Gewicht, Weg und Termin.