Klaviertransport vom Spezialisten: fünf Fragen, die den Unterschied zeigen
Fast jede Umzugsfirma nimmt Klaviertransporte an. Ob dahinter Erfahrung steckt, merken Sie schon am Telefon. Ein Spezialist stellt nämlich Gegenfragen, statt sofort einen Preis zu nennen.
Erstens: Welches Instrument ist es, Piano oder Flügel, und wie hoch beziehungsweise wie lang? Daraus ergibt sich die Gewichtsklasse. Wer danach nicht fragt, kann den Aufwand nicht kennen.
Zweitens: Wie sieht der Weg aus, an beiden Adressen? Stockwerk, Stiegenbreite, Podest, Türmaße, Aufzug mit Innenmaß und Traglast. Ein Aufzug, in den ein Piano hochkant nicht hineinpasst, ändert den gesamten Plan.
Drittens: Wird der Flügel zerlegt? Bei jedem seriösen Flügeltransport werden Beine, Lyra und Pedalwerk demontiert und der Korpus auf ein Flügelbrett gelegt. Wer einen Flügel auf seinen Beinen durch das Haus schieben will, hat es nicht verstanden.
Viertens: Wie wird im Fahrzeug gesichert? Aufrecht an der Bordwand, auf rutschhemmender Matte, mit Spanngurten fixiert. Alles andere ist Glückssache.
Fünftens: Was passiert, wenn der Weg nicht geht? Ein Spezialist sagt das vorher und schlägt Außenaufzug oder Kran vor, statt es am Einsatztag zu probieren.