Flügel sicher transportieren: nichts darf sich bewegen
Sicherheit heißt beim Flügeltransport vor allem eines: Was fixiert gehört, ist fixiert. Das betrifft drei Ebenen, und auf jeder wird anders gearbeitet.
Am Instrument. Deckel und Tastenklappe werden verschlossen und gesichert, damit nichts aufschwingt. Das Notenpult kommt herunter, Beine, Lyra und Pedalwerk werden demontiert. Der Korpus liegt danach auf der Zarge auf einem gepolsterten Flügelbrett und ist dort mit breiten Gurten fixiert. Kanten, Ecken und Beschläge sind vorher gepolstert, die Lackfläche komplett abgedeckt.
Im Haus. Der Laufweg wird belegt, Türstöcke und Handläufe gepolstert. Auf Stufen arbeiten wir mit Gurten und mehreren Kräften, weil ein Flügel auf dem Brett zwar handhabbar, aber weiterhin drei bis fünf Zentner schwer ist.
Im Fahrzeug. Das Brett steht aufrecht an der Bordwand, auf rutschhemmender Matte, und wird mit Spanngurten so verzurrt, dass weder Kippen noch Wandern möglich ist. Rundherum bleibt Platz, damit nichts anderes dagegenrutschen kann.
Ein Flügel transportieren wir ab 680 €, ein Piano ab 380 €, alles Weitere nach Etage, Zugang und Distanz.