Ein Festivalgelände ist keine Ladezone
Beim Festivaltransport verschieben sich alle gewohnten Bedingungen. Statt einer Rampe gibt es eine Wiese, statt einer Hausnummer ein Tor mit Nummer, statt einer Ladezone eine Gasse zwischen Zäunen, und statt eines Portiers ein Ordnerteam mit Akkreditierungsliste.
Drei Dinge entscheiden deshalb über einen reibungslosen Ablauf.
Erstens die Akkreditierung. Fahrzeug, Kennzeichen und Personen müssen meist vorab angemeldet sein. Ohne Zufahrtsschein hilft kein Argument am Tor. Wir brauchen dafür rechtzeitig die Daten des Veranstalters.
Zweitens der Untergrund. Wiese, Schotter, Waldweg. Nach Regen ist ein beladener Lkw ohne Fahrplatten schnell festgefahren, und ein festgefahrenes Fahrzeug blockiert die gesamte Zufahrt. Wir fragen den Untergrund vorab ab und planen entsprechend.
Drittens der Zeitkorridor. Auf Festivalgeländen wird in Wellen angeliefert: erst Infrastruktur, dann Bühnen, dann Technik, dann Gastronomie und Ware. Wer außerhalb seiner Welle kommt, wartet.