Bühnentechnik ist schwer, sperrig und zeitkritisch
Bei Bühnentechnik kommt zusammen, was einen Transport aufwendig macht: hohes Gewicht, unhandliche Längen, empfindliche Oberflächen und ein Aufbaufenster, das keine Verzögerung verzeiht. Denn ohne Bühne beginnt kein anderes Gewerk.
Traversen fahren gebündelt und in gleicher Ausrichtung, mit Zwischenlagen gegen Scheuerstellen und gegen Verrutschen gesichert. Vier Meter Alu wiegen mehr, als die meisten schätzen, und rollen bei jeder Kurve.
Podeste und Bühnenelemente werden hochkant geladen und an der Bordwand verzurrt, weil sie flach gestapelt bei jeder Bremsung wandern.
Motoren, Ketten und Rigging-Material gehören nach unten in die Ladung und in eigene Kisten. Ketten in offenen Behältern beschädigen alles, was daneben steht.
Bühnenfüße, Klemmen und Kleinteile kommen beschriftet in Boxen. Genau diese Teile fehlen sonst beim Aufbau.
Wir klären vorab das Gesamtgewicht, weil danach Fahrzeug und Team gewählt werden. Bei schweren Produktionen ist ein Lkw mit Ladebordwand meist nicht optional, sondern Voraussetzung.